Praxis - Ablauf & Rahmenbedingungen

 

Frequenz der Sitzungen: ein- bis zweimal wöchentlich

Wenn Sie sich nach unserem Erstgespräch für eine Psychotherapie bei mir entscheiden, vereinbaren wir weitere Termine zu je 60 Minuten.

Gerade zu Beginn unserer Zusammenarbeit ist Regelmäßigkeit wichtig. Sie hilft, an den Themen dranzubleiben, mit denen wir uns auseinandersetzen.

Aus diesem Grund empfehle ich eine wöchentliche Frequenz der Sitzungen.

Bei hohem Leidensdruck oder in krisenhaften Phasen sind aus meiner Erfahrung zwei Sitzungen pro Woche sinnvoll. Auch wenn Sie sich eine intensivere Auseinandersetzung mit Ihrem Erleben wünschen, sind zwei Sitzungen pro Woche möglich.

 

Die Dauer: von kürzeren Therapieformen bis zu tiefgreifenden Veränderungsprozessen

Wie lange eine Psychotherapie dauert, lässt sich nicht von vornherein festlegen. Die Dauer hängt von verschiedenen persönlichen und therapeutischen Faktoren ab.

Die Therapiedauer wird unter anderem beeinflusst durch:

  • Ihr Anliegen
  • Ihr Befinden zu Beginn der Therapie
  • Ihre bisherigen Lebenserfahrungen
  • die Dringlichkeit Ihres Leidensdrucks
  • Ihre bisherigen Erfahrungen mit Psychotherapie

Auch Ihre Persönlichkeit und Ihre individuellen Bedürfnisse spielen dabei eine Rolle. Ebenso wichtig ist Ihre konkrete Lebenssituation und das, was sich im therapeutischen Prozess entwickelt.

Eine Therapie kann kürzer angelegt sein und rund 15 bis 30 Sitzungen umfassen. Sie kann sich ebenso über einen längeren Zeitraum erstrecken und tiefgreifende Veränderungsprozesse begleiten.

In den ersten Stunden entwickeln wir gemeinsam ein Gefühl dafür, welcher therapeutische Rahmen für Sie passend ist.

Ich teile meine fachliche Einschätzung und Empfehlung mit Ihnen. Gemeinsam finden wir ein Tempo, das zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt.

Mir ist wichtig, dass Sie genügend Zeit und Raum für Ihre Entwicklung bekommen. Gleichzeitig soll die Therapie nicht das Gefühl einer Endlosigkeit vermitteln.

 

Setting: im Sitzen oder im Liegen

Sie können unsere Sitzungen im Sitzen oder im Liegen wahrnehmen. Beide Formen haben ihre eigenen Möglichkeiten für den therapeutischen Prozess. Je nach Phase kann das eine oder andere Setting hilfreich sein.

Therapie im Sitzen
Im Sitzen ist die unmittelbare zwischenmenschliche Kommunikation ein wichtige
r Teil des Prozesses. Auch regulierende und spiegelnde Erfahrungen spielen dabei eine besondere Rolle.

Therapie im Liegen
Im Liegen kann sich der Blick stärker nach
innen richten. Dadurch können Bilder, Phantasien und Assoziationen leichter in den Vordergrund treten.

Welches Setting für Sie passend sein könnte, erarbeiten wir gemeinsam. Dabei berücksichtige ich Ihr aktuelles Anliegen und Ihr Befinden.

Wenn ich eine bestimmte Form für hilfreich halte, werde ich Ihnen diese auch aktiv vorschlagen.

 

Ich bin Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

Was bedeutet das für Sie?

Die Bezeichnung beschreibt meinen Ausbildungsstatus auf dem Weg zur eigenständigen psychotherapeutischen Berufsausübung.

Meine psychotherapeutische Ausbildung umfasst theoretische und praktische Anteile, Selbsterfahrung und Supervision. Dabei werde ich von erfahrenen Lehrtherapeut*innen fachlich begleitet.

Für Sie bedeutet das: Ich habe alle wichtigen Ausbildungsschritte erfolgreich absolviert, um mit Ihnen eigenständig arbeiten zu können. Gleichzeitig steht meine Arbeit in einem fachlichen Rahmen, der regelmäßige Begleitung und Supervision einschließt.

Meine langjährige Erfahrung als klinische Psychologin fließt in meine psychotherapeutische Arbeit ebenfalls ein.

Ich unterliege der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Diese gilt auch im Rahmen meiner Ausbildung und Supervision. Ihre persönlichen Daten und die Inhalte unserer Gespräche werden vertraulich behandelt.

 

Kosten

Eine Psychotherapie-Einheit dauert 60 Minuten und kostet 90 Euro.

Da ich mich derzeit in psychotherapeutischer Ausbildung unter Supervision befinde, kann ich meine Leistungen nicht mit den Krankenkassen abrechnen.

Im laufenden Psychotherapie-Prozess erhalten Sie am Monatsende eine Rechnung für die gemeinsamen Sitzungen.

Für einen begrenzten Teil meiner Therapieplätze biete ich einen Sozialtarif an. Wenn die Finanzierung einer Psychotherapie für Sie schwierig ist, sprechen wir darüber. Gemeinsam suchen wir nach einer Lösung, die für Ihre persönliche Situation tragbar ist.

 

Absageregelung

Ich reserviere den gemeinsam vereinbarten Termin ausschließlich für Sie. Auch meine Vorbereitung auf die Sitzung findet mit Blick auf diesen Termin statt.

Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie ihn bitte so früh wie möglich, jedoch spätestens 48 Stunden im Voraus ab.

Bei akuter Erkrankung ist eine kurzfristige Absage selbstverständlich möglich. In diesem Fall entstehen für Sie keine Kosten.

Nicht rechtzeitig abgesagte oder nicht wahrgenommene Termine werde ich in Rechnung stellen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Schweigepflicht und Dokumentation

Ich unterliege der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Ich verstehe diese Berufspflicht als ein hohes Gut unserer gemeinsamen Arbeit. Die Verschwiegenheit umfasst sowohl den Umstand, dass Sie eine Psychotherapie bei mir in Anspruch nehmen, als auch die Inhalte unserer Gespräche.

Auch im Rahmen meiner Ausbildung und Supervision werden Ihre persönlichen Daten und die Inhalte der psychotherapeutischen Arbeit vertraulich behandelt.

Über psychotherapeutische Leistungen ist eine gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation zu führen. Ich dokumentiere unsere Sitzungen handschriftlich und bewahre die Aufzeichnungen geschützt auf.

Für die Supervision werden Fallinformationen in einer Form verwendet, die Ihre Identität schützt.

 

 

 

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