Tiefenpsychologische Psychotherapie in Wien

Psychoanalytisch-psychodynamische Psychotherapie – Analytische Psychologie nach C. G. Jung

Was möchte Ihre Seele sichtbar machen?

Manche Krisen treten plötzlich ins Leben und führen uns schlagartig aus dem Gewohnten heraus. Andere entwickeln sich über Jahre hinweg beinahe unbemerkt und äußern sich schließlich in seelischem Leid oder körperlichen Beschwerden. Nicht selten entziehen sie sich unserem Verstehen.

Vielleicht erleben Sie einen seelischen Schmerz, der sich kaum mehr tragen lässt. Vielleicht fühlen Sie sich erschöpft, innerlich unruhig oder immer wieder von belastenden Gefühlen, Gedanken oder Konflikten eingeholt. Möglicherweise haben Sie das Gefühl, sich selbst aus den Augen verloren zu haben oder den Kontakt zu etwas verloren zu haben, das Ihnen früher Halt gegeben hat.

Vielleicht spüren Sie auch, dass etwas in Ihrem Leben nicht mehr stimmig ist, ohne genau benennen zu können, was es ist.

Hier kann der Wunsch nach psychotherapeutischer Begleitung entstehen.

In meinem Verständnis ist dabei nicht nur die Frage wichtig, was Sie belastet. Ebenso bedeutsam ist die Frage, was sich durch Ihren Schmerz, Ihre Gefühle, Ihre Symptome oder Ihre Konflikte zeigen möchte.

Denn seelische Krisen sind nicht einfach Ausdruck von Schwäche oder persönlichem Versagen.

Oft sind sie Versuche unserer Psyche, auf etwas aufmerksam zu machen. Sie weisen auf Bedürfnisse, Konflikte, Verletzungen oder Entwicklungsschritte hin, die bisher wenig Raum gefunden haben.

Psychotherapie kann dabei helfen, diesen Signalen zuzuhören und ihre Bedeutung für das eigene Leben besser zu verstehen.

Was bedeutet tiefenpsychologische Psychotherapie?

Die tiefenpsychologischen Zugänge in der Psychotherapie gehen davon aus, dass unser Erleben sowohl bewusste als auch unbewusste Ebenen umfasst.

Vieles von dem, was uns bewegt, verstehen wir nicht sofort. Manche Gefühle erscheinen widersprüchlich. Bestimmte Beziehungsmuster wiederholen sich. Träume, innere Bilder oder körperliche Reaktionen können Hinweise auf innere Prozesse sein, die unserer Aufmerksamkeit bedürfen.

Tiefenpsychologische Psychotherapie richtet den Blick auf diese oft verborgenen Zusammenhänge. Sie interessiert sich nicht nur dafür, was geschieht, sondern auch dafür, welche Bedeutung Erfahrungen und Symptome im Zusammenhang der gesamten Lebensgeschichte haben.

In meiner Arbeit orientiere ich mich an der Analytischen Psychologie nach C. G. Jung.

Dabei verstehe ich das Unbewusste nicht als etwas Fremdes oder Bedrohliches. Vielmehr sehe ich darin einen lebendigen Teil unserer Persönlichkeit, in dem Erfahrungen, Bedürfnisse, Konflikte, Möglichkeiten und kreative Potenziale aufgehoben sind.

Gerade in Zeiten seelischen Leidens kann der Zugang zu dieser Lebendigkeit verschüttet erscheinen. Viele Menschen erleben dann vor allem ihre Symptome und verlieren das Vertrauen in sich selbst.

Psychotherapie eröffnet die Möglichkeit, sich diesen Erfahrungen behutsam zuzuwenden. Nicht mit dem Ziel, etwas vorschnell zu beseitigen, sondern um besser zu verstehen, was das eigene Erleben ausdrücken möchte.

Was geschieht, wenn wir beginnen, uns selbst zuzuhören?

Wenn wir leiden, wünschen wir uns verständlicherweise Entlastung und Linderung.

Psychotherapie kann dazu beitragen. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung, dass nachhaltige Veränderung meist nicht durch Druck entsteht.

Oft beginnt Entwicklung dort, wo wir bereit werden, unserem Erleben Aufmerksamkeit zu schenken.

Was wir bekämpfen, verdrängen oder übergehen, bleibt häufig im Verborgenen wirksam. Was hingegen verstanden werden darf und einen Platz in unserem inneren Leben erhält, kann sich allmählich wandeln.

Sich selbst zuzuhören ist jedoch nicht immer einfach.

Manche Gefühle machen Angst. Manche Erfahrungen schmerzen. Manche inneren Konflikte berühren Bereiche unseres Lebens, die wir lange vermieden haben.

Deshalb vollzieht sich dieser Prozess selten ohne Begleitung.

Wir lernen, uns selbst zuzuhören, indem uns zunächst ein anderer Mensch zuhört.

Wir lernen, uns selbst besser zu verstehen, indem wir die Erfahrung machen, verstanden zu werden.

In diesem Sinne ist psychotherapeutische Entwicklung immer auch ein Beziehungsgeschehen.

Welche Rolle spielt die therapeutische Beziehung?

Im Zentrum meiner Arbeit steht die therapeutische Beziehung.

Ich verstehe Psychotherapie als einen gemeinsamen Prozess des Erkundens, Verstehens und Entwickelns. Die therapeutische Beziehung bildet dabei den Rahmen, in dem auch schwierige Gefühle, Unsicherheiten, Konflikte und persönliche Themen ihren Platz haben dürfen.

Sie bietet einen geschützten Raum, in dem nicht bewertet oder vorschnell nach Lösungen gesucht werden muss.

Stattdessen kann gemeinsam erforscht werden, was Sie bewegt, belastet oder vielleicht schon lange begleitet.

Aus meiner Erfahrung entsteht Entwicklung dort, wo Menschen sich mit ihren inneren Erfahrungen zeigen können und diesen Erfahrungen mit Interesse, Verständnis und Mitgefühl begegnet wird.

Schritt für Schritt kann daraus ein tieferes Verständnis der eigenen Persönlichkeit entstehen.

Manche Menschen entdecken neue Möglichkeiten des Handelns. Andere finden Zugang zu verschütteten Bedürfnissen, Kreativität oder Lebendigkeit. Nicht selten entsteht die Erfahrung, sich selbst auf eine neue Weise zu begegnen.

Wobei kann Psychotherapie unterstützen?

Psychotherapie kann in unterschiedlichen Lebenssituationen hilfreich sein.

  • Wiederkehrende Beziehungskonflikte
  • Depressive Verstimmungen
  • Ängste und innere Unruhe
  • Erschöpfung und Überforderung
  • Selbstwertprobleme
  • Lebenskrisen und Übergänge
  • Sinnfragen und Orientierungslosigkeit
  • Wunsch nach persönlicher Entwicklung

 

Psychotherapie in Wien – ein Raum für Entwicklung und Selbstbegegnung

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Fragen und seine Art, die Welt zu erleben, mit.

Deshalb gibt es keinen vorgegebenen Weg und keine allgemeingültigen Lösungen.

Psychotherapie kann jedoch ein Ort sein, an dem Zusammenhänge verständlicher werden, neue Perspektiven entstehen und die Beziehung zu sich selbst wachsen darf.

In einem Erstgespräch lernen wir uns kennen und besprechen Ihr Anliegen. Gemeinsam klären wir, ob eine psychotherapeutische Zusammenarbeit für Sie passend sein könnte.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.